Leeward Islands & Windward Islands: Kleine Antillen mit großem Charme

Diese „Inseln über dem Winde sind die nördlichen bzw. südlichen Inseln der zwischen St. Martin im Norden und Grenada im Süden gelegenen Kleinen Antillen. Sie liegen an der Trennlinie zwischen Atlantik und Karibik und sind deshalb dem Nord-Ost-Passat ausgesetzt.

Es handelt sich bei den Leeward Islands & Windward Islands der Kleinen Antillen aufgrund der optimalen Segelbedingungen und des wohltemperierten, nordöstlichen Passatwindes um ein exzellentes Yachtcharter Revier. Die weißen, von Palmen gesäumten Sandstrände, die farbenfrohen Korallenriffe und der nächtliche, tropische Sternenhimmel kreieren eine malerische Kulisse für einen Segelurlaub in dieser Region. Die Strandbars, an leckere denen karibische Cocktails serviert werden, vervollständigen das Bild.

Die Entfernungen zwischen den Inseln sind gering – mehr als eine Tagesetappe benötigt man nicht, um von einer traumhaften Insel zur anderen zu segeln. Auf der Westseite der Inseln gibt es zahllose idyllische Buchten und Häfen für einen Zwischenstopp, bevor es zur nächsten paradiesisch schönen kleinen Insel geht.  Zahlreiche atemberaubende Tauch- und Schnorchelgründe warten zudem darauf, ihre Schönheit mit Ihnen zu teilen.

Für eventuelle Landgänge gibt es reizvolle Landschaften mit Vulkanen und tropischen Wäldern zu erkunden, wie auch die köstliche lokale, karibische Küche.

Leeward Islands

Die nördlichen Kleinen Antillen

Die Leeward Islands, die nördlichen Inseln der Kleinen Antillen, reichen von Anguilla über St. Martin und St. Maarten, St. Barthélemy (St. Barths), Saba, St. Eustatius, St. Kitts & Nevis, Antigua und Barbuda, Montserrat, Guadeloupe bis nach Dominica.  Sie bieten dem Besucher eine interessante Mischung aus kolonialer und einheimischer Kultur. Einige der Inseln gehören zu Großbritannien, Frankreich oder den Niederlanden und einige sind unabhängige Staaten.

Guadeloupe ist die größte Insel der Leeward Islands und gehört zu Frankreich. Der aus dem arabisch-spanischen Mischwort „Guadalupe“ abgeleitete Name bedeutet Fluss der Wölfe. Guadeloupe besteht aus der westlich gelegenen Insel Basse-Terre und der östlich gelegenen Insel Grande-Terre, die nur durch einen schmalen Meeresarm voneinander getrennt sind.   Auf Grand-Terre liegt die Inselhauptstadt Point-à-Pitre mit dem internationalen Flughafen, auf dem täglich die Flüge der Air France aus Paris landen. Auf dem vulkanischen Basse-Terre mit seinem fast 1500 Meter hohen Gipfel La Soufriere gibt es atemberaubende Höhlen mit Wandmalereien der Arawak-Ureinwohner. Am Fuße des nicht mehr aktiven La Soufriere befindet sich der kleine Ort Basse-Terre, ebenfalls aus der Kolonialzeit. Zu erwähnen ist hier das Fort Louis Delgrés mit einem fantastischen Blick über die Bucht, die reizvolle Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert sowie der Markt an der Uferpromenade.Im Nordteil der Insel liegt Sainte Anne, ein Ort aus der Zeit der Zuckerplantagen. Der Cousteau-Unterwasser-Nationalpark liegt an der Westküste gegenüber von Ilets á Goyaves. Schnorcheln und Tauchen ist hier sehr zu empfehlen.

Südlich von Basse-Terre liegen die Iles des Saintes, eine Ansammlung kleiner vulkanischer Inseln mit besonderem landschaftlichem Charme. Nur Terre-de-Haut und Terre-de-Bas sind bewohnt. Iles des Saintes ist ein bezauberndes karibisches Paradies, das einen Besuch allemal wert ist.

Marie-Galante wird auch als die Perle des Guadeloupe Archipels bezeichnet. Die „Insel der 100 Windmühlen“ hat die typischen karibischen weißen Strände.  In vergangenen Zeiten war Marie-Galante eine Zuckerplantage. Zu erwähnen sind hier das Chateau Murat mit einem Umweltmuseum und dem Botanischen Garten, sowie drei Rum-Destillerien, die bekannt für die Qualität ihres Produktes sind. Der Eintritt ist kostenlos.

Die ehemalige Leprainsel La Désirade ist kaum bewohnt und bietet Urlaubern idyllische Natur, entspannende Ruhe und exquisite Strände.

Auf St. Barthélemy, auch St. Barths genannt, leben meist Nachfahren der Hugenotten aus der Bretagne und der Normandie, die ein ganz besonderes Französisch sprechen. Diese kleine Insel ist ein Treffpunkt der Reichen aus aller Welt und bietet lukullische Genüsse der französischen Küche zu atemberaubenden Preisen.

Der unabhängige Staat von Antigua und Barbuda setzt sich aus den gleichnamigen Inseln zusammen, die bis 1981 britische Kolonien waren. Antigua liegt am östlichen Rand der Leeward Islands. Auch hier gibt es die typischen, wunderschönen Buchten mit karibischem Flair. Den Einwohnern zufolge gibt es auf Antigua 365 Strände, für jeden Jahrestag einen. Vom Shirley Heights Lookout hat man einen atemberaubenden Ausblick über English Harbour und Falmouth Harbour. Erwähnenswert sind das Museum im Admiralitätshaus, die Galerie im Offiziershaus, der Nelson’s Dockyard in English Harbour, Clarence House – der Sitz des Herzogs von Clarence, des späteren Königs William IV, das The Copper and Luber Store Hotel, das Naturschutzgebiet Indian Town, die sogenannte Devil’s Bridge (Teufelsbrücke), wo die wilde atlantische Brandung Löcher in die Klippen gewaschen hat, aber nicht zuletzt auch die Megalithen am Greencastle Hill zu Ehren des Sonnengottes und der Mondgöttin vorchristlicher Zeiten. Für Segler ein Muss ist die vor English Harbour jedes Jahr zum Saisonabschluss stattfindende „Antigua Sailing Week“. Diese Segelregatta ist die größte der Karibik und zieht die schönsten und schnellsten Yachten der Welt an. Die Teilnahme ist auch Chartercrews erlaubt.

Barbuda hat an der Küste idyllische Strände und im Landesinneren üppige Wälder zu bieten. Im Nordwesten der Insel besteht ein Vogelschutzgebiet inmitten einer Lagune, die von Mangroven überzogen ist. Codrington ist die einzige Ortschaft auf Barbuda. Sie ist nach einer englischen Familie benannt, die Barbuda während der Kolonialzeit von der britischen Krone gepachtet und dafür pro Jahr ein gemästetes Schwein gezahlt hat. Taucher und Schnorchler werden von den Korallenriffen, die Barbuda vorgelagert sind, begeistert sein.

St. Kitts und Nevis ist seit 1983 ein unabhängiger Staat, der aus den beiden gleichnamigen Inseln besteht. Die Hauptstadt Basseterre befindet sich auf St. Kitts.  Zu erwähnen sind hier The Circus, der Independence Square, die St. George Kirche.  Im Landesinneren lohnt sich ein Besuch der Festung Brimstone Hill sowie des Black Rock. Auf St. Kitts befindet sich auch der internationale Flughafen dieser kleinen Inselrepublik.

Nevis hat den Beinamen „Königin der Karibik“. Nicht umsonst ist diese kleine Insel einer der exklusivsten Urlaubs- und Badeorte der Welt. In Charlestown, dem Hauptort der Insel, wurden viele ehemaligen Plantagenhäuser zu Hotels umfunktioniert. Erwähnenswert sind das Herrenhaus Eden Brown, die schön verzierten Holzhäuser sowie die Boug