Balearen: Weltkulturerbe und High Life

Die Balearen liegen rund 90 bis 200km vor der spanischen Küste im westlichen Mittelmeer. Zu dieser Inselgruppe, die eine der Autonomen Gemeinschaften Spaniens bildet, gehören  Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera sowie viele kleine, unbewohnte Inseln.

Auf den Balearen findet jedermann seine bevorzugte Art, seinen Inselurlaub zu verbringen. Auf Mallorca ist zwar um die Playa de Palma Nachtleben pur angesagt, doch gibt es vor allem im Inselinneren, das durch zwei Gebirgsketten durchlaufen wird, auch wunderschöne, ruhige Ecken.  Menorca ist perfekt für einen Familienurlaub.  Ibiza ist zum Symbol für Sommer, Sonne und wilde Partys geworden, hat jedoch auch landschaftlich sehr viel zu bieten.

Auch die beiden kleineren Hauptinseln der Balearen haben ihren landschaftlichen Charme. Formentera wird zwar immer mehr zum Ziel für Massentourismus, man kann dort jedoch immer noch Erholung finden und genießen, daher ist diese hübsche Insel auch für Familien geeignet.  Cabrera bietet sich als Ziel für Tagesausflüge von Mallorca aus an.

Reif für die Insel?

Die Ausgangspunkte für ein- bzw. zweiwöchige Segeltörns befinden sich auf Mallorca, Ibiza und Formentera. Die Umseglung von Ibiza oder ein Abstecher von 30 Seemeilen nach Menorca von der Ostküste Mallorcas sind für einen einwöchigen Urlaub geeignete Routen, während man bei einem zweiwöchigen Urlaub Mallorca umrunden kann. Die im Vergleich zur Südküste rauhere Nordküste und der Cabo Formentor sollten in Ihre Planung mit einbezogen werden. An der Ostküste Mallorcas gibt es zahlreiche schöne Ankerbuchten.

Wenn man mehr Zeit hat, kann man alle fünf bewohnten Baleareninseln in der Routenplanung unterbringen. Dabei trifft man auf bezaubernde Buchten und reizende Sandstrände vom Feinsten, aber auch auf moderne Marinas mit allem Komfort.

Die beste Reisezeit für das Yachtcharter Revier der Balearen ist die Vor- oder Nachsaison, wo nicht so viele Touristen da sind. Das Klima in dieser Region macht auch Wintersegeln möglich und die Winde wehen ganzjährig zuverlässig.

Mallorca: Natur pur

Mallorca ist die Hauptinsel der Balearen und steht zu 40% unter Naturschutz. Die Gebirgskette der Sierra de Tramuntana und die wunderschönen, Naturparks S’Albufera, Mondragó und Sa Dragonera sowie der Nationalpark des Cabrera-Archipels mit den Neptungrasflächen, die den Meeresboden bedecken sind ebenso reizvoll wie die Ankerbuchten an der Südküste und die Fischerörtchen im Norden und Südosten. Einladende Strände wie z.B. El Arenal, Cala Mesquida, Cala Santanyi, Platja d’es Trenc, Platja Cala Millor oder Sa Coma, aber auch Orte wie Valdemossa, bekannt geworden durch Frédéric Chopin und George Sand, und die ockerfarbenen Dörfer erwarten den Besucher ebenso wie die Hauptstadt Palma mit ihrer eindrucksvollen, sehr gut erhaltenen historischen Altstadt. Dort befinden sich die imposante Kathedrale von Palma, auch La Seu genannt, sowie die Burg von Bellver.

Reviereigenschaften

Der tropische, feuchte Das Klima auf Mallorca ist ganzjährig mediterran, mit heißen Sommern und milden Wintern. Im Frühjahr und Herbst ist es meist zwischen 15 und 25 °C, während es im Sommer eher zwischen 23 und 30 °C wird. Die Wassertemperaturen liegen im Frühling und Herbst zwischen 13 und 20 °C und im Sommer zwischen 17 und 25 °C. Im Juli und August kann es oft windstill sein, doch der Mistral aus nördlicher Richtung, der auf den Balearen Tramontana genannt wird, oder der Schirokko aus südlicher Richtung können für raue Bedingungen sorgen. An der Ostküste Mallorcas können auch gegenläufige Winde, die sogenannten „Contrastes“, in Küstennähe Fallböen mit Düsenwirkung auftreten.

Die beste Segelzeit ist von April bis Oktober, doch auch in den übrigen Monaten lässt das milde Wetter einen Segelurlaub zu.
Sommer dauert von November bis März, der trockene Winter von Juni bis September, wo dann auch leichte Brisen wehen und es kaum Niederschläge gibt. Fallwinde von den Bergen sind immer möglich. Kaltfronten können stürmische Winde aus Südwesten bringen. Die Temperaturen liegen zwischen 25 und 28 C. Das Yachtcharter Revier der Baia de Ilha Grande verfügt über sein eigenes Mikroklima, daher sind Wettervorhersagen unsicher. Die beste Segelzeit ist April und Mai.

Mallorca ist ein einfaches bis mittelschweres Segelrevier und daher gut für Anfänger und Familien, aber auch für reine Männercrews geeignet.

Die Navigation ist hier sehr einfach. Strömungen gibt es rund um Mallorca nicht. Der Tidenhub beträgt nur etwa 10cm, doch kann es vorkommen, dass bei Winden aus südlicher oder östlicher Richtung vor allem an der Ostküste der Wasserspiegel um bis zu einem Meter ansteigt. Wegen eventuellen Untiefen ist beim Ansteuern von Buchten Vorsicht geboten.

Mallorca hat zahlreiche einladende Häfen und gut ausgestattete Marinas zu bieten, wo ausreichend Verpflegungsmöglichkeiten sowie Treibstoff-, Wasser- und Stromversorgungsmöglichkeiten angeboten werden. Vor allem im Sommer kann es dort jedoch zu Platzmangel kommen. Alternativ dazu empfiehlt es sich, die zahlreichen wunderschönen, einsamen Buchten und Ankerplätze anzusteuern. Gastliegeplätze werden auch in privaten Yachtingclubs angeboten, gegen recht gesalzene Gebühren versteht sich. In kommunalen Häfen ist es günstiger.

Real Club Nautico: Der Real Club Nautico in Palma ist der beliebteste seiner Art auf Mallorca, bietet er doch nicht nur die ganze Palette an Dienstleistungen, die für einen Yachtcharter nötig sind, sondern auch Stadtnähe für Erkundungstouren in die Altstadt. Die Marina mit ihren 990 Liegeplätzen im Herzen der Bucht bietet perfekten Schutz vor Winden und Stürmen wie auch ausgezeichnete Sicherheitsvorkehrungen.

Puerto Portals: Hier findet man den exklusivsten Ankerplatz auf Mallorca in einer Marina mit 639 Liegeplätzen und jedem Komfort. Eine Auswahl guter Restaurants und Nachtclubs bzw. Bars sorgen für interessante Landgänge. Aufgrund der Beliebtheit der Marina ist es in der Hochsaison sehr schwer, einen Liegeplatz zu finden. Das Tankschiff bietet eine gute Alternative, die Yacht fest zu machen. Eine detaillierte Übersicht findet man auf der Homepage der Marina unter http://www.puertoportals.com

Portals Vells: Die Bucht Portal Vells bietet gute Ankerplätze für Yachten. Besonders am Abend, wenn sich der Trubel des Tages gelegt hat, genießt man die Ruhe dieser malerischen Bucht. Das Strandrestaurant ist bis in die Nacht geöffnet.

Cala Figuera: Diese pittoreske Bucht bietet stille Ankerplätze und menschenleere Strände. Im kleinen Hafen findet man fünf bis sechs Liegeplätze direkt an der Hafenmauer. Hier ist Schwell hin und wieder möglich. Ruhiger liegt die Yacht in der Bucht gegenüber des Hafens, wo auf Sandgrund geankert wird. Neben sanitären Einrichtungen, Restaurants und Werkstätten gibt es auch eingeschränkte Verproviantierungs- und Einkaufsmöglichkeiten.

Racó de sa Fragata (El Toro): In dieser gut geschützten und einsamen Bucht findet man ruhige und abgeschiedene Liegeplätze. Am Fuß der Klippen kann auf sandigem Untergrund geankert werden.

Santa Ponsa: Die kleine Marina ist zwei Kilometer vom gleichnamigen Ort entfernt und bietet die üblichen Dienstleistungen sowie Einkaufsmöglichkeiten. Segelyachten liegen hier gut geschützt.

Port d’Andratx: Diese Marina ist Yachthafen und Fischereihafen und besitzt daher im Club de Vela nur eine begrenzte Anzahl von Liegeplätzen. Vor allem in der Hauptsegelsaison ist es schwierig, einen Liegeplatz ohne vorherige Anmeldung zu bekommen. Diejenigen, die es schaffen, genießen den schönen und sicheren Hafen mit den angenehmen, kühlen Winden. In der Stadt Andratx findet man zudem eine Reihe guter Restaurants und Ausgehmöglichkeiten. Versorgungsmöglichkeiten gibt es zur Genüge.

Cala Deià: In dieser idyllischen Bucht gibt es zwei gute Strandrestaurants und gute Liegemöglichkeiten, die diese Bucht zu einem angenehmen, Ankerplatz machen. Die Bucht bietet erholsame Ruhe und liegt in der Nähe des Ortes Deiá, wo sich Künstler wie Pablo Picasso niedergelassen haben.

Port de Sóller: Dies ist der einzige geschützte Hafen an der Nordwestküste Mallorcas. Hier findet man 465 Liegeplätze, von denen 164 für Yachturlauber vorgesehen sind. Der Hafen ist ein sehr guter Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Buchten Cala de Sa Calobra und Cala de Deià. Aufgrund hoher Besucherzahlen findet man nicht immer einen Liegeplatz. Der Hafen bietet gute Möglichkeiten zum Einkaufen, Essen gehen oder für Ausflüge in der Umgebung.

Cala de Sa Calobra: Die Bucht von Sa Calobra ist vor allem in der Hochsaison sehr gut besucht. Sa Calobra ist ein schönes Örtchen. Man findet in dieser Bucht herrliche Ankerplätze entlang der Felsküste.

Cala Castell: In dieser malerischen Bucht an der Nordküste von Mallorca findet man Ruhe, kristallklares Wasser und eine eindrucksvolle Landschaft.

Cabo Formentor: In der Bucht am Cabo Formentor findet man ausgezeichnete Ankerplätze mit einem ausgezeichneten Blick auf die Bucht von Pollenca. Es empfiehlt sich ein Zwischenstopp in der Cala Formentor und ein Ausflug zum Leuchtturm, von wo aus man einen fantastischen Ausblick genießt.

Port de Pollenca: Diese zwischen Cabo Formentor und Cabo Pinar gelegene Bucht ist sehr schön. Liegeplätze für die Yacht gibt es sowohl im Real Club Nautico, als auch im Stadthafen. Ankern ist ebenfalls möglich. Der Ankergrund ist Sand, meist mit etwas Bewuchs. Im Ort sowie im Hafen gibt es in Laufnähe zahlreiche Bootsausrüster und Restaurants. In den Supermärkten kann man sich für die Weiterfahrt versorgen.

Port El Cocodrilo (Bonaire): Diese kleine Marina am nördlichen Ende von Mallorca hat ca. 300 Liegeplätze, bietet alle üblichen Dienstleistungen an und sieht für Gästeyachten gute Ankermöglichkeiten vor. Im Ort Colònia de Sant Pere gibt es Restaurants, Bars und Kneipen sowie Einkaufsmöglichkeiten. Ein Abstecher zum Baden an den ruhigen Stränden sollte eingeplant werden.

Coll Baix: Diese idyllische Bucht punktet mit ihrer landschaftlichen Schönheit sowie durch ihre Ruhe und Abgeschiedenheit. Der Strand Platja des Coll Baix ist von Land aus schwer zugänglich ist und daher meist menschenleer. Coll Baix bietet sich für schöne Landschaftsfotografien an.

Port d’Alcúdia: Der Yachthafen von Alcúdia bietet über 730 Liegeplätze für Boote von sechs bis 30 Meter Länge. Diese sehr gut organisierte Marina bietet alle üblichen Dienstleistungen an, wobei es manchmal eng werden kann. Südlich des Yachthafens gibt es jedoch einen Ankerplatz, wo bis zu 30 Yachten Platz finden. Geankert wird auf Seegras bei einer Wassertiefe von zwei bis drei Metern.

Cova Es Vellsmarins: Diese reizvolle Bucht ist ein Muss für jede Routenplanung eines Segeltörns in Mallorca. Ihr türkisfarbenes Wasser und die Kiefern an Land bieten eine wunderschöne Kulisse, die vervollständigt wird, wenn die Sonne die Bucht in warmes, goldenes Licht taucht.

Cala Ratjada: Diese Marina im gleichnamigen Ort ist Ausgangspunkt für Törns nach Menorca. Im kleinen Hafen gibt es nur wenige Liegeplätze. Schon kleine Wellen können für Schwell sorgen. Die Marine bietet alle üblichen Dienstleistungen und Supermärkte liefern sogar direkt ans Boot. Viele Restaurants und Bars sorgen für ein reges Nachtleben, daher ist der Ort vor allem bei jüngeren Urlaubern sehr beliebt und nachts kein Platz der Ruhe.

Porto Cristo: Diese Marina ist nicht sehr gut geschützt und bietet relativ wenige Ankerplätze im Yacht Club und in der Hafenbehörde. Porto Cristo ist der Ausgangspunkt für Ausflüge zu den nahe gelegenen Tropfsteinhöhlen, den Cuevas del Drach.

Porto Colom: Dieser pittoreske Naturhafen an der Westküste hat nur wenige Liegeplätze, jedoch gibt es einen weitläufigen und gut geschützten Ankerbereich. Vor allem im Sonnenuntergang ist der Ausblick atemberaubend.

Cala d’Or: Die Goldene Bucht besitzt 565 Liegeplätze und die wichtigsten Dienstleistungen für Segelurlauber. Der Ferienort Cala d’Or ist vor allem in den Sommermonaten sehr belebt. Hier findet man zahlreiche Einkaufs-, Ausgeh- und Essmöglichkeiten.

Porto Petro: Der Yachthafen von Porto Pedro bietet wenige Anlegeplätze im Yacht Club und weitere Liegeplätze in zwei Ankerbereichen. Der Hafen bietet alle üblichen Dienstleistungen. Im Ort gibt es einige Restaurants.

Cala Mondragó: Die Sandstrände in der Doppelbucht Cala Mondragó sind bei Strandurlaubern sehr beliebt. Yachten liegen hier jedoch gut geschützt vor einer malerischen landschaftlichen Kulisse.

Caló des Moro: Diese kleine Bucht liegt im Süden Mallorcas. Die Suche lohnt sich allerdings aufgrund der einmaligen Lage und Landschaft.

Sa Ràpita (La Rapita): Der Yachthafen der Feriensiedlung an der Südspitze Mallorcas bietet 460 Liegeplätze mit Moorings und ist gut vor Schwell und Winden geschützt. Die Marina bietet alle üblichen Dienstleistungen, inklusive einen 24-Stunden-Wachdienst. Empfehlenswert zum Baden sind die Strände La Rapita oder Es Trenc.

Cala Pi: Diese enge und tiefe Bucht ist sehr imposant und bietet einen sicheren und ruhigen Ankerplatz. Sie ist in der Hochsaison gut besucht.

Cala Blava: Die Bucht ist perfekt für einen einzigartigen Ausblick über die Bucht von Palma.

Für Segeltörns auf den Balearen ist der „Sportbootführerschein See“ erforderlich. Die Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb der Uferzone beträgt 5 Knoten, in den Marinas meist bei 2-3 Knoten. Bei einem Segeltörn auf den Balearen müssen die Versicherungspolice, die Schiffspapiere, der Personalausweis (bitte vorab eine Kopie an uns schicken), sowie der „Sportbootführerschein See“ immer im Original mitgeführt werden. Beachten Sie bitte: Aufgrund des Aussterbens der Algenfelder im gesamten Mittelmeer wurden immer mehr Ankerverbotszonen eingeführt. Bitte beachten Sie diese und ziehen Sie Sandböden zum Ankern vor.

Die Anreise erfolgt mit dem Flugzeug von fast allen großen deutschen Flughäfen. Detaillierte Fluginformationen halten wir gerne bereit. Auf Wunsch buchen wir auch gerne Ihre Flüge nach Palma de Mallorca (PMI) und organisieren den Transfer zur Marina.

In der Hauptsaison sind viele Marinas und die schönsten Buchten voll belegt. Rechtzeitige Routenplanung ist daher empfehlenswert, inklusive Ausweichmöglichkeiten. Bei Ausflügen zur Insel Cabrera ist zu beachten, dass täglich nur 50 Boote und 200 Personen (im August 300 Personen) die Insel besuchen dürfen. Wer mit der Yacht über Nacht bleiben möchte, benötigt eine entsprechende Erlaubnis, die sogenannte „Cabrera-Permit“. Im Juli und August ist nur eine Nacht vor Anker möglich, im Juni und September zwei Nächte. Außerhalb dieses Zeitraums können Yachten bis zu sieben Nächte in Porto de Cabrera liegen.

Besuchen Sie die historische Altstadt von Palma mit ihrer Kathedrale und der Burg, genießen Sie in den Restaurants der Stadt die fantastische lokale Küche und machen nachher die Nacht in den beliebten Clubs der Stadt durch.

Besuchen Sie den Markt in der Altstadt von Alcudia, der immer dienstags und sonntags ab circa 10 Uhr stattfindet. Schauen Sie sich das „Künstlerdorf Mallorcas“ in der in der Cala Deià an, wo sich bereits Peter Ustinov oder Pablo Picasso niederließen.

Ibiza und Formentera: Party, Sonne und Weltkulturerbe

Ibiza ist nicht nur eine der weltweit bekannten Partyinseln schlechthin, sondern wurde aufgrund ihrer Biodiversität und ihres kulturellen Reichtums seitens der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Man findet hier also nicht nur exzellente Restaurants sowie proppenvolle Bars und Clubs, wo bis in die Morgenstunden der Bär los ist, sondern auch viele malerische Buchten mit perfekten Ankerbedingungen, kilometerlange weiße Sandstrände, Dünen und kristallklares, türkisfarbenes Wasser.  Wassersport aller Art kann bei Santa Eulària y Sant Antonio y San Josep betrieben werden.  Die nahe gelegene Nachbarinsel Formentera bietet ebenfalls traumhafte Strände und Dünen an sowie eindrucksvolle Naturschwimmbecken.

Das Yachtcharter Revier von Ibiza und Formentera ist mit seiner Größe wie gemacht für einwöchige Segelurlaube, die auch Landgänge und Baden mit einbeziehen.

Reviereigenschaften

Das Klima auf Ibiza ist ganzjährig mediterran, mit heißen Sommern und milden Wintern. Im Frühjahr und Herbst ist es meist zwischen 15 und 25 °C, während es im Sommer eher zwischen 23 und 30 °C wird. Die Wassertemperaturen liegen im Frühling und Herbst zwischen 13 und 20 °C und im Sommer zwischen 17 und 25 °C. Im Juli und August kann es oft windstill sein. Die Böen von Sommergewittern können gefährlich werden. Der Mistral aus nördlicher Richtung, der auf den Balearen Tramontana genannt wird, oder der Schirokko aus südlicher Richtung können für raue Bedingungen sorgen. Die beste Segelzeit ist Juni bis Mitte Juli und September.

Die beste Segelzeit ist von April bis Oktober, doch auch in den übrigen Monaten lässt das milde Wetter einen Segelurlaub zu.
Sommer dauert von November bis März, der trockene Winter von Juni bis September, wo dann auch leichte Brisen wehen und es kaum Niederschläge gibt. Fallwinde von den Bergen sind immer möglich. Kaltfronten können stürmische Winde aus Südwesten bringen. Die Temperaturen liegen zwischen 25 und 28 C. Das Yachtcharter Revier der Baia de Ilha Grande verfügt über sein eigenes Mikroklima, daher sind Wettervorhersagen unsicher. Die beste Segelzeit ist April und Mai.

Es handelt sich um ein leichtes Segelrevier, das für Familientörns und Anfänger geeignet ist.

Ausschließlich terrestrische Navigation. Bei der Ansteuerung der Buchten sollte man auf Untiefen achten – der Grund ist teilweise sehr flach.

Auf Ibiza gibt es drei Hafenorte, auf Formentera nur einen Hafenort. Die Marinas in den Orten sind recht klein und sind zudem meist nicht gerade günstig – allerdings gibt es auf Ibiza und Formentera zahlreiche Buchten: Im Nordosten von Ibiza sind die Cala de San Vincente und die Cala Mastrella empfehlenswert, im Süden und Südwesten der Insel die Cala de Port Roig und die Cala Badella, an der westlichen und nordwestlichen Küste Ibizas die Cala Salada und die Cala Benirras. Neben den Buchten finden Sie weitere kleine Liegeplätze rund um die Inseln. In Formentera gibt es Liegeplätze im Hafen von La Savina in der Marina de Formentera. Einen wunderschönen, vor allem in der Nebensaison sehr ruhigen Ankerplatz bietet die weite Bucht auf der Südseite der Insel Espalmador.

Für Segeltörns auf den Balearen ist der „Sportbootführerschein See“ erforderlich. Die Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb der Uferzone beträgt 5 Knoten, in den Marinas meist bei 2-3 Knoten. Bei einem Segeltörn auf den Balearen müssen die Versicherungspolice, die Schiffspapiere, der Personalausweis (bitte vorab eine Kopie an uns schicken), sowie der „Sportbootführerschein See“ immer im Original mitgeführt werden. Beachten Sie bitte: Aufgrund des Aussterbens der Algenfelder im gesamten Mittelmeer wurden immer mehr Ankerverbotszonen eingeführt. Bitte beachten Sie diese und ziehen Sie Sandböden zum Ankern vor.